Griechenland, war für alle ein großer Prozess,
Trotz Nervosität und ein wenig Stress
Am Anfang verschlossen und ganz leise.
Begaben wir uns, auf die schwungvolle Reise.
Dann so langsam fing alles an zu fließen,
Und jeder Stein begann zu sprießen.
Dennoch setzte die Wärme uns allen hart zu,
Robust und kraftvoll gaben wir Ihnen keine Ruh.
Unsere Entwicklung war geprägt von Höhen und Tiefen,
mit Flügeln die aufstiegen und nach uns riefen.
Doch auch mit Phasen der Widerspenstigkeit,
Diese führten in sich zu einem öden Streit.
Eine harmonische Betrachtung war dennoch Natur,
Wenn auch markant und etwas stur.
Doch die völlige Entfremdung blieb meistens aus,
und mit sich selbst machte jeder das Beste draus.
Man merkt der Durchbruch war nicht ganz bereit,
Doch mit beschützender Hand zogen wir Ihm den Zahn der Zeit.
Unsere Stimmung war launisch aber nicht schlecht,
Und immer ambitioniert, damit haben wir recht.
Jetzt stehen sie da so friedlich und weich,
Ob schwebend oder massiv um unseren Teich.
Doch halt, noch eins will ich sagen,
Das keiner hier geht mit einem Unbehagen.
Unästhetisch ist kein Stein,
Ob mit Wölbungen oder ohne er darf er sein.
Jedes Ergebnis ist total Exklusiv,
Ob kräftig kantig oder Expressiv.
Ob Sinuös oder nicht der Stein steht da,
Deswegen unser letztes Wort ein pulsives HURRA.
von: Kunibert Benkewitz u. die Schüler:innen der 12. Klassen





















Kunst, die man berühren darf.
Am vergangenen Donnerstag brachten unsere 12. Klassen ein Stück ihrer Kunstfahrt nach Griechenland zurück in die Schule.
Im Mittelpunkt standen die Arbeiten, die dort aus Stein entstanden sind – mit Hammer, Meißel und ziemlich viel Ausdauer. Beim griechischen Abend wurden sie nicht nur ausgestellt, sondern durften ausdrücklich auch berührt werden. Raue Flächen, glatte Stellen und die Spuren der Bearbeitung ließen sich so noch einmal ganz anders entdecken.
Und weil man erst beim eigenen Tun merkt, wie anspruchsvoll diese Arbeit ist, hatten die Schüler:innen zusätzlich einen Stein für den Selbstversuch vorbereitet: Hammer und Meißel in die Hand – und einmal selbst erfahren, wie viel Kraft, Konzentration und Geduld in der Arbeit am Stein steckt.
Dazu kamen Bilder der Reise und viele Gespräche über die Arbeiten und die gemeinsame Zeit in Griechenland.
