Zeitungsartikel der Mitteldeutschen Zeitung vom 11.10.21

Zeitungsartikel

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Unseren Tag der offenen Tür mussten wir in diesem Jahr ganz ungewohnt ohne direkte Beteiligung der Schülerinnen und Schüler gestalten, als reinen Infotag für interessierte Menschen. Trotzdem konnten wir uns über viele Besucher freuen.

Auf besonders großes Interesse stießen die Schulführungen. Es gab Vorträge und Gesprächsmöglichkeiten am Infostand. Die vielfältigen Präsentationen und Ausstellungen von Schulmaterialien, Arbeiten aus den Kunst-und Handwerksunterrichten und Epochenheften boten Einblick in den Schulalltag.

Im Unterstufenhaus konnten die Besucher erfahren, wie das bewegte Klassenzimmer funktioniert, Hort und Ganztagsschule stellten ihre Konzepte vor. Besondere Freude bereitete der Imbissstand unseres Schul-Küchenteams vorm Speisesaal.

Am Bauzaun hingen Plakate der Oberstufe zum Thema „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“.

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Bereits seit einiger Zeit ist mir bewusst, dass ich nach meinem Schulabschluss einen Beruf ausführen möchte, in welchem ich mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeite. Deshalb habe ich mich für eine praktische Jahresarbeit entschieden, auf dessen Grundlage ich mich mit den Sinnen und der Sinnesförderung von Kindern auseinandersetze.

Mit dem Vorschlag, einen Barfußpfad anzulegen, bin ich bei meinem ehemaligen Kindergarten sofort auf Begeisterung gestoßen, da die Erzieher sich schon lange solch einen Pfad gewünscht haben. Für mich war es darüber hinaus auch die Gelegenheit, etwas zurückzugeben, da ich gern anderen Menschen eine Freude mache, an neuen Aufgaben wachse und gern kreativ arbeite. Durch meine Arbeit habe ich erkannt, dass kleine Dinge vieles positiv bewirken können und dass jeder einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten kann.

Ich möchte mich herzlich bei meinem Betreuer Denis Jechow,  dem Kindergarten „Wichtelland in Dodendorf“ für die angenehme Zusammenarbeit und das Einbringen von neuen Sichtweisen bedanken. Ebenfalls möchte ich mich bei meiner Mutter bedanken, welche mich ebenfalls durch Ideen für die praktische Arbeit und im schriftlichen Teil unterstützt hat.

Renée Antoinette Baury

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In diesem Schuljahr verlassen uns 19 Abiturienten, 8 Schüler mit einfachem Realschulabschluss, 2 Schüler mit Hauptschulabschluss und 12 mit dem erweiterten Realschulabschluss.

Abgängerstatistik der letzten 24 Jahre 1997/98 bis 2020/21

An der Freien Waldorfschule Magdeburg, begründet 1990, wurden erstmals im Schuljahr 1997/98 die Abschlüsse nach Klasse 12 sowie 1998/99 erstmals das Abitur vergeben.

Von 1998 bis 2021 hatten wir 602 Schulabgänger, davon 2021:

  • Abgangszeugnis ohne Abschluss: 4  (0,7 %)
  • Hauptschulabschluss: 56 (9,3 %) 2
  • einfacher Realschulabschluss: 151 (25,1 %) 8
  • erweiterter Realschulabschluss: 150 (24,9 %) 12
  • Fachhochschulreife (schulischer Teil) 3 ( 0,5 %)
  • Hochschulreife (Abitur): 238 (39,5 %) 19

Alle Abiturienten haben außerdem vorher an unserer Schule den erweiterten Realschulabschluss erworben. Deshalb beträgt die Zahl der Schüler mit erweitertem Realschulabschluss am Ende der Waldorfschulzeit insgesamt 391 (64,9 %).

Das Thema Nationalsozialismus interessiert mich schon lange. Über die Geschichte Magdeburgs im zweiten Weltkrieg wußte ich allerdings nur sehr wenig. Darum habe ich für meine Jahresarbeit das Thema KZ Außenlager in Magdeburg gewählt. Für eine bereits bestehende Ausstellung erarbeitete ich einen Audioguide, um auch sehbeeinträchtigten Menschen Zugang zu meiner Dokumentation zu ermöglichen.

Pepe Weisbach