| Bildende Künste |
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Auch im Plastizieren steht eine erneute Begegnung von Innen und Außen, von Schwere und Leichte im Vordergrund. Durch die eigene künstlerische Tätigkeit beginnt der Schüler zu erkennen, dass objektive Gesetzmäßigkeiten den Gestaltungsprozessen innewohnen und dass der Mensch verantwortlicher Mitgestalter an der Welt ist. Das Plastizieren mit weichem Ton findet seine Fortsetzung im Schnitzen (10. Klasse) und im Steinhauen (12.Klasse).
Die praktische künstlerische Arbeit wird begleitet von der Kunstgeschichte, in der die Schüler die Wesensmerkmale der verschiedenen Stilepochen, ausgehend von der Ägyptischen Kultur bis hin zur Neuzeit, erkennen lernen. Einen Abschluss findet der theoretische Kunstunterricht mit der Architekturgeschichte in der 12. Klasse. Durch den plan- und doch phantasievollen Umgang mit dem Material und durch den den Hintergrund erhellenden begleitenden Unterricht bietet die Waldorfschule dem Schüler die Möglichkeit, ein Mensch zu werden, der wach ist für die Not des Augenblicks und verantwortungsvoll handeln kann. |