| Der Hort |
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Der Hort der Freien Waldorfschule Magdeburg
Das pädagogische Konzept während der Hortzeiten ist abgestimmt auf die Hinweise Rudolf Steiners für den Lehrplan einer Waldorfschule und seinen Anregungen in der Fachliteratur „Menschenkunde“ und „Erziehungskunst“. Es geht hierbei um die ganzheitliche Sicht des kindlichen Wesens in seiner Einheit von Körper, Seele und Geist. Erziehung wird verstanden als die Gestaltung und Fortsetzung dessen, was das Kind mitbringt. Diese Anschauungsweise erfordert ein möglichst übergreifendes pädagogisches Handeln, bei dem besonders die drei Seelenbereiche Denken, Fühlen und Wollen im Kinde angesprochen werden sollen. Das geschieht z. B. durch einen rhythmischen Ablauf der Hortzeiten. Im zweiten Jahrsiebt, besonders im Alter von 7 – 12 Jahren, lebt das Kind stark in seinen natürlichen Rhythmen der Atmung und der Blutzirkulation. Es empfindet deshalb eine innige Bindung zu Rhythmus und Takt. So arbeiten wir durch eine rhythmische Gestaltung der Hortzeiten und durch das Angebot gegliederter Inhalte, vor allem an der Willenskraft im Kinde. Ein wichtiger Aspekt dafür ist die Vorbildwirkung der ErzieherInnen. Durch intensive Zuwendung der ErzieherInnen in den Zeiten der Hausaufgabenbetreuung sowie durch didaktische Spiele und literarische Angebote fördern wir die Entwicklung der Gedankenkräfte im Kind. Kreatives Gestalten und Spielen mit Naturmaterialien dienen der Sinnespflege, regen die Phantasiefähigkeit an und wecken die Liebe zur Umwelt. Wenn es uns gelingt in menschenkundlich richtiger Weise an der Seelenentwicklung des Kindes so zu wirken, dass die physische Entwicklung daran stark und kräftig wird kann unsere Arbeit Früchte tragen. Angebote
Am Brotbacktag feuern unsere Hausmeister den im Schulgarten stehende Ofen an, damit der vorbereitete Teig zu Brot gebacken werden kann. Dieses Brot wird dann für die Vesper verwendet. Weiterhin werden im Hort Marmeladen eingekocht und Kuchen gebacken, die dann ebenfalls zur Vesper verzehrt werden. Weitere offene Angebote sind Töpfern, Filzen, Anfertigen von Basteleien usw. Feste vom Schulanfang bis zum JahreswechselDas erste Fest zu Beginn des Schuljahres ist immer das Michaelifest. Dieses Fest ist das erste von drei Festen, welches auf die dunkle und kalte Jahreszeit einstimmen und Kraft geben soll. Dieser Tag wird immer groß gefeiert und es werden verschiedenste Stände von den Erziehern geplant, welche die Kinder dann an diesem Tag besuchen aber auch betreuen können. Im November folgt dann das Martinsfest. In der Waldorfschule hat jede Klasse eine Patenklasse. Da das Martinsfest das Fest des Teilens ist, teilen die Hortklassen mit den Schülern ihrer Patenklasse Hörnchen. Das letzte der drei Feste ist das Nikolausfest. Nikolaus ist der Schutzheilige der Seefahrer, der Kaufleute und besonders der Kinder. Daher freuen sich insbesondere die Kinder auf dieses Fest. Die 1. Klasse und die altersgemischte Gruppe
Ab der 2. Klasse werden die Gruppen während der Spielzeiten gemischt. Allerdings finden die Mittagsmahlzeiten und die Vesper wieder im Klassenkollektiv und in eigenen Räumen statt. Die Hausaufgabenbetreuung ist täglich für alle Klassen um 14:30 Uhr. Die Gruppen gehen dann in die jeweiligen Klassenräume.
Die VesperDie Vesper findet für die 1. Klasse um 15:00 Uhr und ab der 2. Klasse um 15:30 Uhr statt. Alle Kinder des Hortes bekommen eine zuvor zubereitete gleiche Vesper. Für diese Vesper wird eine Pauschale von 30 € im Schulhalbjahr eingesammelt. Tiere im HortVor einiger Zeit hat sich der Hort Tiere angeschafft. Momentan gehören dazu Lisa und Lena (Shropshire Schafe) und Hearly, Meer, Schwein, Elfy (Meerschweinchen) und Freund von Meer und Schwein (Russischer Zuchthase). Vielen Kindern ist der Kontakt zu Tieren aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Tiere können trösten, helfen und heilen. Weltweit wächst das Bewusstsein, dass Tiere die physische, psychische und mentale Konstitution des Menschen und sogar sein soziales Verhalten positiv beeinflussen können.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Februar 2011 um 21:03 Uhr |