| Der Eltern-Lehrer-Kreis |
| Dienstag, 30. November 2010 |
Wer wir sindDie Waldorfschule „funktioniert“ ja (glücklicher- und interessanterweise) anders als andere Schulen oder Organisationen: Sie lebt vom Engagement der Eltern, Lehrer und Schüler – und das bis in den letzten Entscheidungsprozess hinein. Dadurch gibt es verschiedene Gremien. Wir sind eines davon. Bei uns sind Eltern, möglichst zwei pro Klasse, vertreten. Sie treffen sich regelmäßig alle 4 Wochen mit Vertretern des Lehrerkollegiums. Der ELK hat beratende und empfehlende Funktion bei Entscheidungsfindungen, unterstützt die Meinungsbildung zu bestimmten Fragen, arbeitet bei der Qualitätssicherung und Schärfung des Schulprofils mit, unterstützt und organisiert Schulveranstaltungen. Kontakte zu anderen Arbeitskreisen, zur Schulleitungskonferenz und zum Vorstand sorgen für einen guten Informationsfluss und -austausch. Der ELK leitet die Wahl des Vorstandes in der Mitgliederversammlung. Sie erreichen den Eltern-Lehrer-Kreis über die eMail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Was uns antreibtErstens unsere Auffassung, dass der Besuch einer Waldorfschule auch für Eltern eine besondere Aufgabe und Verantwortlichkeit bei der Gestaltung des Schullebens birgt. Eltern sind Mitträger des gesamten Schulorganismus. Zweitens sind wir der Überzeugung, dass die Erziehung unserer Kinder sinnvoll nur von beiden Seiten „Lehrer und Eltern“ geleistet werden kann. Die Erziehungsziele der Waldorfpädagogik können nur verwirklicht werden, wenn sie auf Verständnis (i.S. von Verstehen, Durchschauen, Vertrauen) bei den Eltern aufgebaut werden können. Und durch die Elternhäuser Unterstützung erfahren. Drittens ist es die Freude am gemeinsamen Tun, am Herantasten an völlig neue Aufgabenstellungen. Was wir bewirken wollenZielrichtungen der Elternmitwirkung im ELK in unserer Schule sehen wir in:
Was wir bisher erreicht habenDie Elternvertreter nutzten die Elternabende, um für alle Schuleltern wichtige Themen aus den Gremien weiterzuleiten und andersherum die Probleme und Ideen der Eltern in diese zurückzutragen. Dies ist bisher gut gelungen. Ein bedeutsames Erlebnis für die Mitstreiter des ELK war der Prozess der Entscheidungsfindung zur Frage, ob unsere Schule ab Klasse 5 zweizügig werden soll. Hier wurde uns sehr deutlich, dass Eltern nicht nur nach ihrer Meinung gefragt werden, sondern dass sie dann auch in der Mitgliederversammlung verantwortlich mitentscheiden können, in welche Richtung die Geschicke der Schule gelenkt werden. Ein anderes Beispiel für unsere erfolgreiche Arbeit: Vor einigen Jahren erarbeitete der ELK gemeinsam mit dem Vorstand einen Elternfragebogen, der Anstoß für die Qualitätsarbeit der Schule mit der Stiftung “Wege zur Qualität“ war.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 23:30 Uhr |